Aktuell

Freie Plätze im Instrumentalunterricht

-jetzt anmelden-

Interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene können sich jetzt zum Instrumental- und Ballettunterricht anmelden.

Nach langen Phasen des Online Unterrichts, kann nun der Instrumental- und Ballettunterricht wieder in Präsenz erfolgen. Neue Schüler/innen können die Monate Juni und Juli als Probemonate besuchen. Für Schnupperstunden oder Beratungstermine melden Sie sich gerne per Mail oder telefonisch.

 

 

Musik für die Kleinsten, Musikalische Früherziehung und Instrumentenkarussell

Die Kurse der Grundstufe wie Musikgarten, Musikalische Früherziehung finden ab September wieder statt. Gerne können sich Interessierte jetzt schon unverbindlich anmelden, damit wir sie benachrichtigen können.

Das Instrumentenkarussell beginnt wieder im Oktober.


 

Musikabitur unter erschwerten Bedingungen

Mit hervorragenden Ergebnisse absolvierten 4 Schüler/innen der Musikschule Oberes Wiesental die schriftliche und praktische Abiturprüfung

 

Maria Wicht beim Online-Unterricht mit Leonie Daubmann und Annika Wunderle

Seit einem Jahr konnte der Unterricht an den Musikschule Oberes Wiesental an insgesamt 6 Monaten nur online stattfinden. Es gab keine Konzerte und nur sehr wenige Klassenvorspiele, die aufgrund der Vorgaben nur im kleinsten Kreis und ohne Publikum stattfanden. Als Ersatz konnten Schüler/innen Videos auf der Homepage der Musikschule veröffentlichen. Wettbewerbe wie z.B. Jugend musiziert wurden abgesagt. Präsenz Unterricht konnte nur zwischen Juni und Mitte Dezember 2020 unter sehr strengen Hygienevorschriften stattfinden. Trotz dieser schwierigen Umstände haben vier Schüler/innen der Musikschule im März das Musikabitur mit sehr gutem Erfolg abgelegt.

Leonie Daubmann und Annika Wunderle (Querflöte), Konstantin Bernauer (Altsaxophon) und Marius Wagner (Posaune und Tenorhorn) bereiteten sich seit September 2019 auf ein Musikabitur am Gymnasium Schönau vor. Sie besuchen seit vielen Jahren den Instrumentalunterricht an der Musikschule Oberes Wiesental bei Maria Wicht (Querflöte), Giuseppe Porgo (Klarinette und Saxophon) und Arne Marterer (Klavier).

Nachdem zu Jahresbeginn der komplette Unterricht nur online möglich war, konnten für den Endspurt der Vorbereitungen ab Februar endlich gemeinsame Proben mit Arne Marterer, der die Abiturienten am Klavier begleitete, in der Aula im Haus des Gastes in Todtnau stattfinden. Für Prüflinge und Lehrkräfte bedeuteten die coronabedingten Einschränkungen einen enormen Kraftakt.„Den online Unterricht und die einzuhaltenden Hygienekonzepte fand ich sehr anstrengend und es erschwerte die Proben, sie waren einfach nicht so intensiv wie die normalen Proben.“ so Annika Wunderle, die aktiv bei der Trachtenkapelle Todtnauberg spielt. Maria Wicht, Giuseppe Porgo und Arne Marterer erteilten etliche Zusatzstunden sowohl online als auch in Präsenz, wobei auch die Fastnachtsferien und die Wochenenden genutzt wurden. Bei den Präsenz Proben wollte man kein Risiko eingehen, deshalb wurde mit viel Abstand und trotz frostigen Temperaturen offenen Fenstern geprobt.

Die Prüfungen fanden nun Mitte März im Gymnasium Schönau statt. Neben der Praxis gehörte dazu auch ein musiktheoretischer Teil mit Gehörbildung, Akkorde, Intervalle, Rhythmus etc. Die Prüflinge hörten zwei Werkausschnitte, die sie der jeweiligen Epoche zuordnen sollten und die Satztechnik, Form und Besetzung bestimmen. Des weiteren mussten sie einen Tonsatz schreiben.

Für die praktische Prüfung hatten die Abiturienten mit ihren Instrumentallehrern ein 15minütiges Programm aus zwei Wahlstücken und einem Pflichtstück vorbereitet. Hierbei wählten die Schüler/innen anspruchsvolle Literatur wie „Madrigal“ von Gaubert, „Konzert für Flöte in C-Dur“ von Getry, Leonie Daubmann oder „Barcarole und Tarantella“ von Melique, „Sonate in F-Dur“ von Händel, Annika Wunderle und „Aria“ von Bozza, „Chanson et Passepied“ von Rueff Konstantin Bernauer. Begleitet wurden alle Abiturienten von Arne Marterer am Klavier. In einem 10 minütigen Prüfungsgespräch wurden den beiden Flötistinnen Fragen zum Pflichtstück „Kleine Nachtmusik“, das sie acht Wochen vor dem Prüfungstermin erhalten hatten, über Gattung, Komponist, Epoche, Form, Titel etc. gestellt.

Die Prüfungen fanden mit Maske und Abstand statt. Für den praktischen Teil mussten alle Teilnehmer einen negativen Corona Test vorweisen. „Für mich war das in Ordnung mit den Corona Vorschriften, da man sich schon etwas an die Masken und alles gewöhnt hat aber ich hätte es schöner gefunden, wenn man normal Unterricht machen hätte können.“ so Leonie Daubmann. Diesen Teil des Abiturs haben alle Prüflinge nun sehr erfolgreich hinter sich gebracht. Auf den „normalen“ Unterricht an der Musikschule müssen die Schüler/innen jedoch leider immer noch warten. Für die Abiturienten stehen im Mai nun erst mal noch die schriftlichen Abiturprüfungen der anderen Fächer auf dem Programm.